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Dr. Hasan MahdaviInterventionelle Kardiologie
CAG

Koronarangiographie

Die genaueste Darstellung der Herzkranzgefäße — meist über das Handgelenk, ohne Vollnarkose.

Was ist das?

Bei der Koronarangiographie wird ein dünner Katheter über die Arterie am Handgelenk oder in der Leiste bis zu den Herzkranzgefäßen geführt. Kontrastmittel macht Engstellen und Verschlüsse im Röntgenbild sichtbar.

Für wen?

Patienten mit Brustschmerzen, auffälligem Belastungstest, Herzinfarkt, ungeklärter Herzschwäche sowie vor manchen Klappenoperationen.

Wie läuft es ab?

Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung mit leichter Sedierung und dauert meist 20–40 Minuten. Standard ist bei uns der radiale Zugang am Handgelenk: weniger Blutungen, schnellere Mobilisierung.

Vor dem Eingriff

6 Stunden nüchtern bleiben, Medikamentenliste mitbringen (besonders Blutverdünner, Metformin, Insulin), Kontrastmittelallergie oder Nierenerkrankung angeben, aktuelle Nieren- und Gerinnungswerte mitbringen.

Danach & Erholung

Die meisten Patienten gehen am selben oder nächsten Tag nach Hause. 48 Stunden nichts Schweres mit dem behandelten Arm heben und ausreichend trinken.

Risiken & Sicherheit

Schwere Komplikationen sind selten (<1 %): Bluterguss an der Punktionsstelle, Kontrastmittelreaktion, selten Nierenschädigung oder Rhythmusstörung. Sie werden durchgehend überwacht.

Häufige Fragen

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Nein. Dank örtlicher Betäubung spüren Sie nur leichten Druck, eventuell ein kurzes Wärmegefühl.

Wann bekomme ich den Befund?

Erste Ergebnisse werden direkt besprochen; der vollständige Bericht erscheint in Ihrer Online-Akte.

Diese Inhalte ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Bei Brustschmerz oder starker Atemnot sofort den Notruf wählen.

Gerätekatalog für dieses Verfahren