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Dr. Hasan MahdaviInterventionelle Kardiologie
IVL

Intravaskuläre Lithotripsie (IVL)

Harter Gefäßkalk wird mit Schallwellen gebrochen — wie bei der Nierensteinzertrümmerung.

Was ist das?

IVL ist ein spezieller Ballon mit Emittern für Druckwellen. Diese durchdringen Weichgewebe und brechen oberflächlichen und tiefen Kalk, damit sich ein Stent vollständig entfalten kann.

Für wen?

Patienten mit schwerer Koronarverkalkung, besonders zirkulärem oder tiefem Kalk, sowie bei unterexpandierten Stents durch dahinterliegenden Kalk.

Wie läuft es ab?

Der IVL-Ballon wird mit niedrigem Druck in der Läsion entfaltet und Impulszyklen werden abgegeben; danach wird ein Stent implantiert und mit Hochdruckballon optimiert, meist unter IVUS/OCT.

Vor dem Eingriff

Vorbereitung wie zur Angioplastie; der Kalk wird per Angiographie oder intravaskulärer Bildgebung beurteilt.

Danach & Erholung

Die Erholung entspricht der einer normalen Angioplastie.

Risiken & Sicherheit

Durch den niedrigen Ballondruck ist das Risiko einer Gefäßruptur gering. Vorübergehende Extrasystolen sind möglich und meist harmlos.

Häufige Fragen

Ersetzt IVL die Rotablation?

Bei vielen Läsionen ja; ist die Läsion selbst für den IVL-Ballon unpassierbar, kommt zuerst die Atherektomie.

Ist es schmerzhaft?

Nein, Patienten spüren meist nichts.

Diese Inhalte ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Bei Brustschmerz oder starker Atemnot sofort den Notruf wählen.

Gerätekatalog für dieses Verfahren